Schlagwort-Archive: Aufnahmekrise

Die globale Hierarchie der Mobilität und das Management des Unbehagens

Illegale Push-Backs und andere gewalttätigen Übergriffe auf Migrant*innen an den EU-Außengrenzen sind mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Zur Migrationsabwehr investiert die EU in die Aufstockung von Eingreiftruppen der Europäischen Grenz- und Küstenschutzagentur (Frontex) und den Ausbau bestehender sowie die Entwicklung neuer Datenerfassungs- und Überwachungssysteme. Die getroffenen Maßnahmen werden dabei durch immer weitreichendere Entscheidungen modifiziert. Die ersten Weichen hierfür  Weiterlesen →

Die EU und das Desaster der Weltlosigkeit

FluchtEs ist schon verwunderlich, dass sich das Narrativ der sogenannten „Flüchtlingskrise“ bis heute so hartnäckig halten konnte. Organisationen, die für die Aufnahme und Unterbringung von geflüchteten Menschen zuständig sind, waren faktisch zwar häufig überfordert und Entscheidungen konnten bestehende Gesetze und das Recht auf Asyl nur mangelhaft berücksichtigen, aber die Frage, wie es zu dieser Überforderung kommen konnte, wird gar nicht erst gestellt. Weiterlesen →

Zur moralischen Ökonomie der europäischen Asylvergabepraxis

FlüchtlingslagerGemeinsam mit der EU-Grenzschutzagentur Frontex, die ihre Zahlen bewusst in die Höhe treibt, dramatisieren Politiker*innen und Medien den Zuzug schutzsuchender Menschen, die in die EU einreisen. Diskussionen zu Flüchtlingsfragen werden immer seltener sachlich geführt, stattdessen werden Geflüchtete als potenzielle Bedrohung wahrgenommen. Dadurch, dass sich das Narrativ der Krise in Bezug auf die Migrationsbewegungen im Sommer 2015 durchsetzen konnte, werden eine Mitleidspolitik und dementsprechende Diskurse möglich, die das Recht auf Asyl immer mehr als willkürlichen Gnadenakt erscheinen lassen. Weiterlesen →

Die Aufnahmekrise

ann-wuyts-cc-life-jacketsEinen Sturm der Entrüstung lösen die geplanten Deportationen von Griechenland in die Türkei zurzeit noch nicht aus. Offenbar gibt es „einige wenige Dinge, die den Menschen erschüttern, einige wenige, aber das Schlimme ist, dass sie, mehrmals angewendet, schon nicht mehr wirken. Denn der Mensch hat die furchtbare Fähigkeit, sich gleichsam nach eigenem Belieben gefühllos zu machen“ (Brecht). Wie schnell es gehen kann, dass Menschen sich nicht mehr für das Elend oder den Tod anderer Menschen interessieren, kann man im Hinblick auf die EU-Aufnahmekrise Weiterlesen →

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